Über die Alte Schule e.V.

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alteschule-logo-alt-transparentÜber 35 Jahre bietet die „Alte Schule Jugendreisen, Bildung, Arbeit e.V“ Gruppenunterkünfte für Kinder- und Jugendgruppen an. Die Häuser liegen in Norddeutschland nahe der Küste und bieten Schulklassen, Kindergärten, Menschen mit und ohne Behinderungen, Theatergruppen, Gruppen aus Kirchengemeinden, Jugendzentren oder Universitäten vielseitige Möglichkeiten, ihre Freizeiten, Klassenreisen, Seminare, oder Tagungen zu verbringen.

 

Jugendtourismus und soziale Arbeit wurden miteinander verknüpft und entwickelten sich bis heute zu einem tragfähigen Modell mit Jugendgästehäusern, Schiffen und vielseitigen Programmangeboten für Kinder- und Jugendgruppen, internationalen Begegnungen und vielen Projekten gegen soziale Ausgrenzung und für Beschäftigung. Die MitarbeiterInnen stehen mit ihrem Engagement für eine hohe fachliche Qualität ihrer Arbeit und beraten und unterstützen gerne in den vielseitigen Programmangeboten wie Bogenschießen, Floßbau, Outdoor Olympiade, Kanutouren, Touren mit den legendären Wikingerschiffen.

 

Die Würde des Menschen prägt die Arbeit des Vereins. Alle Einrichtungen sind nazifreie Zone! Jede Form von Rassismus ist bei uns unerwünscht.

Arbeit und Historie der Alten Schule e.V.

1982
Tagungshaus Alte Schule – In 23911 Buchholz besuchten die ersten Gäste die Alte Schule in Buchholz mit 24 Plätzen. Hier beginnt die Historie.
1988
Reisende Schule – ein alter Schulbus wurde zum Tagungshaus auf Rädern umgebaut.

Setra S150E, BJ 1974, 6-Zylinder, 160 PS, 7800 ccm, Länge: 12m
24 Sitzplätze, 15 Schlafplätze, Küche mit 240l Wassertank, Dachgepäckträger für Kanus und Fahrräder

Ziele der reisenden Schule: Schleswig-Holstein, Mecklenburg, Rest von Deutschland, Norwegen, Schweden, Dänemark, Polen, Litauen, Ungarn, Frankreich, Spanien………..

1989
Neben einer Zivildienststelle gibt es zwei Hauptamtliche Mitarbeiter: Heinrich Jenkel und Christof Müller
1991
Begegnungsstätte am Goldensee
Nach der großen Euphorie der Grenzöffnung begann der Umbau der ehemaligen Kasernen für DDR-Grenzsoldaten. Die alten Baracken, die vorher auch von einer LPG genutzt wurden, waren in sehr schlechtem Zustand. Mit ABM-Mitarbeiterinnen und Reisenden Gesellen entstand in Groß Thurow nach und nach die „Begegnungsstätte am Goldensee“ mit über 50 Plätzen im Biosphärenreservat Schaalsee.
1994
„Arbeiten und Lernen“
weitere 50 „ABM-Stellen“ für Jugendliche übernahm der Verein als Projekt vom Landkreis. Arbeiten in den eigenen Einrichtungen, in Natur- und Umweltschutz, bei der Stadt Gadebusch und in der Forst brachten die jungen Leute näher an den 1. Arbeitsmarkt und in Ausbildung.
Es entstanden fünf Jugendzentren in Gadebusch und umliegenden Dörfern, die von Jugendlichen selbst aufgebaut und organisiert wurden.
Die ersten internationalen Workcamps fanden am Goldensee und in der Türkei statt.
1995
Der Omnisbus hat Motorschaden, das Projekt „Reisende Schule“ ist beendet. Während der „Beerdigungsparty“ beschließen Heinrich und Christof statt dessen ein Wikingerschiff zu bauen. Beschlossen und verkündet hatte das Schiff keine Chance nicht gebaut zu werden.
1998
Ship cross the border cross the see
In Cooperation mit der „Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft Lauenburg“ (BQG) wird am Ratzeburger See ein Wikingerschiff geBaut. Mit Mitteln des Arbeitsamtes und der Europäischen Union wird ca. 80 jungen Sozialhilfeempfängern die Möglichkeit angeboten, sich praktisch und theoretisch auf eine Ausbildung und das Berufsleben vorzubereiten. Mit Partnerprojekten in Dänemark, England, Irland und Frankreich findet ein vielseitiger reger Austausch statt. Ende Juli 1999 läuft die WikThor vom Stapel. 30 Hauptschulabschlüsse sind nachgemacht und 60 Teilnehmende sind nicht mehr in der Statistik von Sozial- und Arbeitsamt.
2o00
In Mölln eröffnet der Verein eine Anlaufstelle und Schulungsräume für junge arbeitssuchende Leute. Projekte im EDV-Bereich und Jugendtourismus werden kreiert und umgesetzt, ebenso wie im Naturschutz und im Schulgarten. Ein weiteres Wikingerschiff wird als Jugendprojekt in Ratzeburg auf Kiel gelegt. Das Tagungshaus in der Alten Schule in Buchholz schließt im September und wird für Mitarbeiterwohnungen und Büros genutzt.
Der Deutsche Kinderkulturpreis der Bundesministerin wird der „Alten Schule“ verliehen.
2002
In Nordwest-Mecklenburg werden zwei Häuser erworben und schrittweise zu Tagungshäusern und Jugendgästehäusern umgebaut. Direkt an der Ostsee entsteht in Welzin „Neusehland“ und in der Nähe von Gadebusch das „Gutshaus Meetzen“. Dem Arbeitsamt geht die Puste aus. Es gibt keine Beschäftigungsprojekte mehr.
2003
Die SVAROG läuft vom Stapel
Länge 15m, Breite 3m. Lärche auf Lärche. Wieder in Kooperation mit der BQG wurde das Schiff fertig gebaut. Suchtkranke Menschen arbeiteten mit dem Untertitel: „Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, ist es gut ein Schiff zu bauen“.
2004
Bei der Alten Schule werden die ersten „MAE“ oder „AGH“-Stellen durch die neu entstandene „Arge“, das spätere „Jobcenter“ eingerichtet.

MAE = Mehraufwandsentschädigung
AGH = Arbeitsgelegenheit im Volksmund auch 1€ – Job.

Der Verein pachtet das leerstehende Gästehaus Osterlüchten in Hanerau-Hademarschen von der evangelischen Kirche und eröffnet es wieder im Juni 2004.

2005
Alte Schule e.V. übernimmt das Ferienheim tannenhöhe, ebenfalls von der evangelischen Kirche, an der Lübecker Bucht.

Wegen der allgemeinen hohen Jugendarbeitslosigkeit werden in der Alten Schule bis zu 120 „1€-Jobs“ eingerichtet. Arbeitsfelder finden sich im Natur- und Umweltschutz in den Großschutzgebieten www.schaalsee.de und www.lauenburgische-seen.de , in der internationalen Jugendbegegnung, bei den Wikingerschiffen und bei archäologischen Ausgrabungen.

 

2007
25 Jahre Alte Schule e.V. Party mit 300 Gästen in Buchholz.
2007 –
2012
13 Reisen in Kleinbussen nach Bosnien du Herzegowina. Aufbauhilfe bei den 2014  Jugendgästehäusern in Vlasenica und Srebrenica mit Teilnehmern aus Alte                   Schule-Projekten.

 

 

Das Hostel in Vlasenica www.training-center-vlasenica.com ist ein altes Schulgebäude, das nach dem Krieg (1991 – 1995) kaum noch als Schule genutzt wurde.

Srebrenica geriet durch den Völkermord 1995 an 8300 Jungen und Männern in die Weltpresse. Wir unterstützten den Aufbau eines Hostels mit ca 50 Betten in der Stadt.

 

Internationale Arbeitseinsätze, Begegnungen & Workcamps

Seit 1983 fanden viele unterschiedliche internationale Aktivitäten mit jungen Menschen statt. Jugendliche aus allen Erdteilen begegneten sich in den Einrichtungen der Alten Schule, um sich auszutauschen, Sprache und Kultur zu lernen oder um gemeinsam zu arbeiten, etwas zu erleben und Grenzen zu überwinden. Junge Leute, die bei der Alten Schule tätig waren, besuchten in über 20 anderen Ländern Freunde, Partner, Projekte und Aktivitäten, um „über den Tellerrand“ und „hinter Horizonte“ zu blicken.

DIFFERENT KINDS OF TREES CAN GROW TOGETHER: WHY CAN´T PEOPLE DO THE SAME?

Siehe auch www.ewoca.org (ewoca-workcamp Zypern 2013)

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